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Dieser Artikel beschreibt mögliche Hintergrüne und Symtome von Panikattacken. Er zeigt auf, wie man/frau damit fertig werden kann. Mit vielen Klopfvorschlägen und einer speziellen humorvollen Visualisation. Lachen und Klopfen? Ich habs noch nicht probiert. Aber ich kann mir gut vorstellen, das es funktoniert. Lesen Sie selbst!
Ulrich Görres, Editor
EFT für Panik-Attacken Artikel von Rebecca Marina, nachzulesen im Original auf www.emofree.com übersetzt von Gisela Kissing und Reinhard Kuhnert, www.divinaluce.com
Als ein Veteran in Sachen traumatische Panikattacken halte ich ständig Ausschau nach neuen Informationen und kreativen Wegen, wie ich EFT für diesen lähmenden Zustand anwenden kann. Ich habe gelernt, EFT zu benutzen, um mich selbst unter Kontrolle zu halten. Ich habe etwas Nachforschungen betrieben und denke, dass Du sie vielleicht hilfreich für Dich und Deine Klienten findest: Folgende Symptome kennzeichnen die Panikattacken:
- ein Gefühl intensiver Angst
- das Gefühl verloren zu sein
- ein Gefühl des Nichtrealen
- auf der physischen Ebene sind folgende Symptome festzustellen:
- rasender oder stark klopfender Herzschlag
- Schwierigkeit beim Amen
- Erstickungsangst
- Schwitzen
- Zittern
- Ansteigende Hitze
- Schmerzen in der Brust
- Schwindel
- Rauschzustand
- Angst vor Kontrollverlust
- Kribbeln oder Taubheit in den Händen
- Angst durch einen Infarkt oder einen Schlaganfall zu sterben
- Furcht, dass etwas Schreckliches passieren wird
- Angst, dass es diesmal WIRKLICH passieren wird
Das Problem mit Panikattacken liegt darin, dass du sie immer öfter bekommst, je mehr du FÜRCHTEST sie zu bekommen, deshalb wirst du sie immer öfter bekommen. Die größte Furcht, dich daran zu erinnern, ist die FURCHT vor den Panikattacken. Es ist die Angst, die dich in deinem Haus gefangenhält, nur darauf wartend, dass die nächste Attacke kommt. Diese Angst kann dich davon abhalten Pläne zu machen, um dein Leben zu genießen.
Wenn du gründlich darüber nachdenkst – niemand ist je an einer Panikattacke gestorben. Ich habe mich mit vielen Leuten unterhalten, die in der Notaufnahme gelandet sind (mich inbegriffen), nur um festzustellen, dass die Symptome sehr schnell nachließen und dann hängst du mit dummem Gesicht herum und die medizinische Welt sieht dich an, wie einen schwächlichen Hypochonder.
Die Schulmedizin sucht ihr Heil in Medikamenten und das mag ja ein gangbarer Weg für dich zu sein. Wenn es funktioniert und du einverstanden damit bist, dann versuche es. Einige Menschen reagieren sehr gut auf Medikamente, andere nicht.
Wenn also mit deinem Herzen wirklich etwas nicht stimmt, dann ist das normalerweise am EKG erkennbar. Du kannst sogar mit nicht-invasiven Methoden deine Arteriendurchlässigkeit messen lassen. Um dich besser zu fühlen, lass dich einfach medizinisch einmal „durchchecken“.
Immer, wenn ich in die Notaufnahme mit einer Panikattacke kam, ernsthaft glaubend, ich hätte eine Herzattacke, dann führten sie alle erdenklichen Texts durch, um mir anschließend zu sagen, dass mein Herz so stark wie ein Rennpferd sei.
Eine Antwort ist, mit EFT verschiedene Möglichkeiten auszuprobieren, um die tiefer liegenden Probleme zu benennen ANGST VOR DER ANGST
Obwohl ich diese Angst vor der Angst habe…Obwohl ich glaube, diesmal werde ich sterben…Obwohl ich diese Angst vor der Angst nicht begreife…Obwohl ich sitze und auf diese Angst warte…Obwohl ich glaube, ich werde schreien…Obwohl ich wegrennen, flüchten muß…
POSITIVE WAHL Obwohl ich diese Angst vor der Angst habe, weiß ich, dass mich die Angst nicht umbringen kann.Obwohl ich glaube, dass ich sterben werde, weiß ich, dass eine Panikattacke mich nicht töten kann.
PHYSISCHE SYMPTOME Obwohl mein Herz klopft…Obwohl mein Herz rast, funktioniert es wahrscheinlich sehr gut.Obwohl ich diese verrückten physischen Probleme habe, die keinen Sinn ergeben…
Natürlich gibt es auch WIRKLICHE Herzprobleme, aber die meisten Leute mit Panikattacken, wären schon lange tot, wenn sie wirklich Probleme mit ihrem Herzen hätten.
Wichtige Anmerkung: Es ist das Sympathische Nervensystem, das zuallererst dafür verantwortlich ist, dass der Körper in diesen Kampf- oder Flattermodus geht. Es ist das parasympathische Nervensystem, das den Körper wieder in den Normalzustand bringt. Indem wir EFT dafür anwenden, fordern wir das parasympathische Nervensystem auf, uns in den Normalzustand zurückzubringen, mit schnelleren Resultaten.
Obwohl mein sympathisches Nervensystem glaubt, ich sei in Gefahr, liebe und verstehe ich seine Bemühungen mich zu schützen. Ich bitte und fordere mein parasympathisches Nervensystem auf, sich meiner anzunehmen und mich in den Normalzustand zurückzuführen. Ich bitte alle Systeme meines Körpers mein parasympathisches System dabei zu unterstützen, mich in den Normalzustand zurückzubringen.
Eine der Ursachen, die solche Attacken begünstigen können, sind Sätze, die wir in den Medien hören, wie z.B. die Aussage: Bei Frauen finden wir verschiedene Symptome, möglicherweise zeigen sie sich durch Schmerzen in den Kinnladen oder Rückenschmerzen usw. Also versuche einfach EFT wie ich für diese… Aussagen die Dir Angst einflößen:
Obwohl die Medien sagen, es könnte dieser Schmerz in meinen Kinnladen sein…Obwohl sie sagen, es könnte dieser Rückenschmerz sein…Obwohl diese Dinge, die die Medien verbreiten, mich vor Angst verrückt machen…
Vielleicht eine meiner beliebtesten Methoden, eine Panikattacke umzuwandeln, ist die von Dr. Steven Sultanoff, ein Psychologe, der an einer Klinik in Irvine, Kalifornien praktiziert. Er benutzt humorvolle Visualisationen, indem er seine Patienten auffordert, sich eine Situation vorzustellen, in der sie unkontrolliert lachen. Seit bekannt ist, dass bei einer Panikattacke große Mengen von Cortisol – einem Stresshormon – ausgeschüttet werden, glaubt man, dass Lachen den Cortisol- Pegel reduziert.
Mein Vorschlag lautet also: Lachen und klopfen. Möglicherweise musst du es erst ein bisschen künstlich herstellen, aber inmitten einer Panikattacke wirst du es so verrückt finden, zu lachen und zu klopfen, dass du schließlich wirklich lachst. Dr. Sultanoff berichtet von großartigen Ergebnissen, einfach dadurch, dass du dir vorstellst, wie du lachst.
Eine andere Methode ist die, zu versuchen, dich absichtlich in eine Panikattacke zu versetzen, einfach, damit du sie klopfen kannst. Also los, versuch es…Du kannst es nicht, nicht wahr?
Eine wirkungsvolle Technik ist, die Panik und die Angst geradezu zu suchen. Trau dich, damit herauszukommen, wenn du bereit bist. Ist es nicht ermüdend, die ganze Zeit danach Ausschau zu halten, wenn du sie nicht erwartest? Ich habe das den ganzen Tag versucht, und bekam nicht einmal ein Fünkchen von Panik oder Angst.
Ich hoffe, das war hilfreich für dich und gib es ruhig an andere weiter, die vielleicht auch davon profitieren.
Herzliche GrüßeRebecca www.rebeccamarina.com
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