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September 2010 |
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Infos zu EFT
von Cynthia C. Doll
...wie Celine mit Hilfe der „Magischen Punkte“ und ihrer Fantasie ihre megadollen Kopfschmerzen verjagt hat... ich kann nur sagen: das war ein Spaß! Celines und meine Fantasie schlugen Purzelbäume und wir paßten perfekt zusammen- danke, junge Nachbarin (sie ist ca. 9 Jahre alt)! Und zum Schluß stand Celine in der Küche und sagte: ich hab Hunger!Als ich zu Celine kam, erkannte ich sie kaum... sie stand da mit hängenden Schultern und gesenktem Kopf, guckte auf den Boden und piepte gerade mal so „Hallo“. Ihr Papa hängte gerade den Hängesitz auf dem Balkon auf, weil sie ins Kühle und an die frische Luft wollte. Da hinein verkrümelte sie sich nun, so schnell konnte ich gar nicht gucken und da baumelte sie nun vor mir im leichten Wind und ich dachte so zu mir: Na prima! Super zusammengeklappt das Ganze- kommste bestens überall ran! Und als nächstes fragte ich mich: kann das soooo gut sein?? Celine kühlt ja im nullkommnix aus...? Mir ist nicht kalt! ...sagte Celine! Hm.Celine hing tief zusammengekrümelt in dem Hängestuhl und schaukelte leise vor sich hin und her. Ich ging in die Hocke, um mit ihr reden zu können und dachte mir: hm, wie kommen wir so an die Magischen Punkte nur ran?? Ich fing an, mit ihr über die Magischen Punkten zu reden und dachte mir: fangen wir einfach an der Handkante an, wie es die Erwachsenen machen... aber schnell merkte ich: so geht das nicht! Und während ich noch grübelte, fingen mir meine Beine an einzuschlafen. Celine maulte ein bisschen leise vor sich hin und war zu nichts zu bewegen...- und dann wurde mir auch noch kalt! Na prima – wenn das keine Botschaft war - ich bat schnell innerlich um Hilfe – und da kam sie auch schon – die Mama und Hund Rollo kamen um die Ecke!Die Mama verstand sofort, was hier nötig war: Celine raus aus dem Stuhl und rein ins Bett, und dann blieb die Mama noch und machte einen Augenblick mit beim Klopfen und schon klappte alles wie am Schnürchen. Celine lag bequem auf dem Bett mit der Decke, so wie sie es brauchte, das Fenster war offen und spendete von oben eine leichte Brise... Als erstes machten wir die Hände auseinander und Celine sollte uns zeigen, wie groß ihre Kopfschmerzen waren... oh je, die Hände waren ganz schön weit auseinander! Dann klopfte ich Celine ganz vorsichtig, wo es ihr nicht weh tat und beim nächsten mal Fragen waren die Hände schon ein wenig zusammengerutscht. Die Mama schlich sich aus dem Zimmer, weil sie noch zu tun hatte... - aber wenn sie gewußt hätte, was wir beide noch vor uns hatten, dann wäre sie vielleicht doch noch ein wenig geblieben! Denn das sollte noch eine ganz spannende Reise für uns beide werden... mit Katzenmägen... Äxten... magischen Kisten... elastischen Seilen und Mülltonnen – wer sagt's denn! Zuerst muss ich aber sagen, dass wir den Handkantenpunkt ganz am Anfang weggelassen haben- meistens habe ich bei Celine die Magischen Punkte am Kopf und Körper incl. den Punkten an der Hand geklopft- und manchmal war der Handkanten-Punkt mit dabei, so wie es uns gerade gepaßt hat. Dann erinnerte ich mich daran, „wie es wäre wenn“... und ich klopfte: „Auch wenn da noch dieser Druck links über meinem Auge ist... was wäre eigentlich, wenn der schon kleiner wäre oder sich ein Teil schon verschwindibussiert hätte... dieser blöde Druck... ich stell mir jetzt einfach vor, dass der schon wieder ein klitzte kleines bisschen... ha- oder vielleicht sogar ein größeres kleines bisschen... weniger geworden ist...“, während ich an ihren Magischen Punkten klopfte, und immer wenn wir eine Runde durch hatten, fragte ich sie: „Und was machen wir jetzt mit dem Druck?“ Als ich sie das allererste Mal fragte: „Und was machen wir jetzt mit dem Druck?“, da sagte sie: „Ich nehm die Axt!“ Hui... wenn das mal nicht wild entschlossen war – ich bekam richtig einen Schreck! Aber wir konnten doch nicht mit einer Axt auf ihren Kopf draufhauen - da war etwas anderes gefragt! Glücklicherweise fiel mir meine „Magische Kiste“ ein. Wir klopften an jedem Magischen Punkt und fragten uns dabei: „Was wäre wenn... wir die magische Kiste aufmachen würden... und wenn in dieser Magischen Kiste innen drin... eine 'Magische Dose' mit 'Magischer Creme' wäre... und wenn wir diese aufmachen... und dann würdest du etwas Creme auf eine von deinen Händen tun und dann würdest du etwas von dieser Creme auf genau die Stelle vorsichtig auftragen, wo der Druck ist... und da würden wir merken, dass sie Zauberkräfte hätte... weil die Creme zieht ein wenig ein und dann bleibt der ganze Druck an der Creme hängen... und wir können die Creme und den Druck zusammen rausziehen aus deinem Kopf und- ihn auf den Boden schmeißen: Zack! … Da liegt er nun... und was machen wir jetzt mit der Axt?... Wir können die Axt nehmen und... gaaanz vorsichtig, damit du dich nicht dabei verletzt- aber halt: du hast ja Zauberkräfte: du machst das auf die genau perfekte Weise... so, dass du vollkommen geschützt bist und du perfekt den Druck triffst mit der Axt und dann zerspringt der Druck in Tausend Stücke... hm.... Und was machen wir jetzt mit den ganzen Stücken?“ „Die leg ich bei Micki in den Freßnapf!“ wußte Celine. Und zuerst dachte ich ja: au weia, die arme Katze, wer verträgt schon einen solchen Druck im Magen? Aber dann fiel mir ein: halt! Micki hat einen wahren Katzenmagen! Ha! Und wir klopften: „Die Micki weiß ganz genau, was man damit macht... denn Micki ist ja Spezialistin für 'von Axt zerteiltem Druck'! Tja Micki- und was machst du jetzt damit?... Hm...meinte Micki: wenn ich's so recht bedenke... ich könnte sie futtern... diese ganzen Stücke... denn mein Super-Magen ist ja spezialisiert auf sowas... der zerteilt und macht den Druck ganz klein und holt sich nur das Beste da raus... die ganze Kraft, die da drin steckt... mjam, das mach ich, genau! Rülps, Schleck.“ Als ich Celine jetzt fragte, wie weit die Arme noch auseinander waren, da waren die Arme schon ein ganzes Stück weiter zusammengerutscht. Das hieß: der Druck war schon viel kleiner geworden! Und er war jetzt an eine andere Stelle hin gewandert... Jetzt mußte die Magische Kiste noch mal ran. Bevor wir anfingen zu suchen, vergaßen wir nicht, uns bei der Axt zu bedanken für ihre Schlagkraft und bei Micki zu bedanken für ihren Super-Katzenmagen. Außerdem würdigten wir ausgiebig die Kraft der Fantasie, von der ich wußte, dass Celine schon immer viel davon hat. Und wie wir sehen konnten, leistete diese uns äußerst hervorragende Dienste. Also: weiter so! Zum Glück fanden wir diesmal in der Truhe ein „magisches Spezial-Klebeband“. Das legte Celine auf den Druck drauf und das sammelte den Druck und hielt ihn fest... und die ganze Zeit klopften wir dabei … und dann zog sie das Klebeband vorsichtig ab und klebte den Druck gleich darin fest. „Und wohin damit?...“ Auch das wußte Celine: „Das geben wir der Mama und die schmeißt es in die Mülltonne unten auf dem Hof!“
Und wieder der Test: und wieder waren die Hände näher zusammengeschnurrt. Also war da immer noch ein bisschen Druck übrig, insgesamt schon viel, viel weniger... Macht nix. Wir hatten ja noch was in der magischen Truhe drin: eine „Spezialflüssigkeit für die Hände mit Sonder-Spezial-Aufdruck“... und wir klopften wieder... „... zuerst Flüssigkeit in die linke Hand... dann Flasche zurück in die Truhe... und dann Flüssigkeit in beiden Händen verteilen.... danach zieh ich mit beiden Händen den Druck über dem Auge heraus... und ziiiiiiiiiiehe... wie ein Seil heraus... und das bind ich um den Griff vom Schrank fest... und das andere Ende schmeiße ich durch das Treppenhaus und durch den Garten bis zum Gartenzaun und da binde ich es fest... und dann ist es ganz straff gespannt und reißt ab oben am Griff... und dann poltert es runter zum Zaun und da rollt es sich dann auf...“ „Und was dann?“ „... dann bind ich es los... und dann springt es ganz wie von selbst in die Mülltonne daneben... die macht den Deckel schnell auf: Klapp auf und Klapp zu.“ „Hervorragend!“ Und wieder testeten wir: sowas... die Hände waren jetzt schon ziemlich nahe beieinander! Celine grinste auch schon wieder viel mehr und ihre Auge funkelten vor Spaß...
„Tja- was machen wir jetzt mit dem Rest? Nochmal Spezial-Creme?“ „Ja.“ Wir klopften und Celine zog den restlichen Druck mit beiden Händen nochmal wie ein Seil heraus und hängte es an den Haken von der Tür. Dort wurde das Seil von ganz allein zu einer blauen Tasche. Celine hängte sich da dran und machte sich ganz schwer... und zum Schluß hatte die Tasche die Nase voll und sprang in hohem Bogen aus dem Fenster raus direkt in die Mülltonne rein- Klappe auf und Klappe zu! Fertig.“ Als wir jetzt nochmal nach den Händen guckten, waren diese „so gut wie“ zusammen. Das hieß also: so gut wie kein Druck mehr da! Da wurde Celine übermütig, stand auf und beschloß ganz einfach, dass der restliche Mini-Mini-Druck „von ganz allein weggeht“. Kurz danach stand sie in der Küche, blinzelte ein wenig und verkündete: na, was wohl?
Diese Geschichte wurde von Cynthia C. Doll aufgeschrieben mit Erlaubnis von Celine |
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von Cynthia C. Doll In dieser Geschichte geht es um die Behandlung einer Spinnenphobie im Rahmen einer einmaligen, etwas längeren Therapiesequenz. In ihr wurden verschiedene Techniken eingesetzt, insbesondere EFT, Reframing-Techniken (Herstellen von neuen Bedeutungszusammenhängen) aus dem NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren) sowie die Arbeit mit dem „Inneren Kind“, einer „Jüngeren Version von uns Selbst“.
Im Unterschied zu meinen anderen Fallbeschreibungen gehe ich hier weniger auf Details ein, damit der Artikel nicht zu lang wird. Fragen aus Fachkreisen beantworte ich gerne auf Anfrage. Auf meinen Trauma-Seminaren gehe ich ausführlich auf die Trauma-Theorie und -Physiologie sowie auf die Behandlungs-Techniken ein.
Wichtig in Zusammenhang mit dieser Behandlung war das plötzliche Auftauchen einer panik-artigen Reaktion, die sich mit Hilfe von EFT im Laufe von ca. 30 Sekunden auf ein ruhiges Gefühlsmaß reduzieren ließ. Dies zeigt das hervorragende Potential von EFT in Zusammenhang mit hochschießenden überwältigenden Gefühlslagen.
In bezug auf die Spinnen-Phobie stellte sich heraus: die Ängste, die – auch vor relativ kleinen Spinnen aus dem Garten – bestanden, waren das erste Mal aufgetaucht, nachdem die Klientin ein Erlebnis mit einer Spinne hatte, das sie traumatisch verarbeitet hatte. Das Ereignis lag mehrere Jahre zurück und die Begleitumstände waren dergestalt, dass ein plötzlicher größerer schneller Schatten im Gesichtsfeld wahrgenommen wurde, der eine instinktive sofortige „Kampf- und Flucht-Reaktion“ auslöste. Als sich das Mädchen umdrehte, war sie mit einer etwas größeren Spinne konfrontiert, die mitten im einzigen Fluchtweg stand und diesen „versperrte“. Dies führte im vorliegenden Fall zu einem Gefühl von Hilflosigkeit bzw. Ausweglosigkeit, die in einer Erstarrungsreaktion mündete. Dieses Beispiel macht deutlich, dass es entscheidend ist, wie eine Situation für einen Menschen bzw. hier ein Kind empfunden wurde und nicht, ob es sich faktisch um eine lebensgefährliche Situation gehandelt hat.
Wie und mit welchen Modulen habe ich mit dieser Spinnen-Phobie gearbeitet?
Die ganze Sitzung habe ich laufend „nebenbei“ Umdeutungsangebote spielerisch mit einfließen lassen, was Bedürfnisse und Ängste von Tieren wie einer Spinne in bestimmten Situationen angeht sowie auch, was mögliche Ursachen für bestimmte Reaktionen sein könnten.
Da die größte Angst vor einer „großen, braunen, haarigen (Urwald)spinne“ bestand, adressierten wir zunächst alle damit zusammenhängenden erfahrbaren Aspekte.
Als die Angst auf einen niedrigen Belastungs-Grad hinuntergegangen war, stellte sich eine kleine Spinne in unserem Raum (die am Morgen durch das geöffnete Fenster hereingekrabbelt war) freundlicherweise „als Anschauungsobjekt zur Verfügung“. Hierbei boten sich vielerlei Aspekte an: die Angst hinzuschauen; die Angst, näher heranzugehen; die Angst, dass sie sich bewegen könnte... Als sich die Spinne plötzlich bewegte, fing die Klientin aus dem Stand heraus an zu hyperventilieren, was sich mit durchgehendem Klopfen schnell beruhigen ließ. Hinzu kamen Aspekte wie „sie könnte über mich drüber laufen“ etc. Dabei unterhielten wir uns freundlich mit der Spinne, befragten sie, stellten Mutmaßungen an, ja, neckten sie sogar ein wenig... All dies führte auch hier langsam zur Reduktion der vorher noch vorhandenen panischen Angst.
Sobald das junge Mädchen es zuließ, arbeiteten wir an der Ursprungssituation. Dabei arbeiteten wir zunächst global mit allen damaligen körperlichen Reaktionen und Aspekten und ich ließ Erklärungen für die vollkommen normalen physiologischen Reaktionen ihres Systems mit einfließen. Durch das Einbringen der „Innere Kind-Arbeit“ war es bald möglich, direkt die damalige Situation aufzusuchen. Ihr „heutiges Ich“ besuchte das „damalige Ich“ und brachte seine „neuen“ Ressourcen und Fähigkeiten mit ein. Damit wir ungehindert arbeiten konnten, „fror“ sie die Spinne in der damaligen Situation „ein“, so daß das „heutige Ich“ ganz entspannt am „damaligen Ich“ klopfen konnte. Schließlich traten beide „Ichs“ neben die Spinne. Im Zwiegespräch mit dieser stellte sich heraus, dass diese eigentlich nur weg wollte. Als beide Teile der Klientin innerlich bereit waren, „taute“ die Klientin die Spinne „auf“, diese verabschiedete sich und ging ihrer Wege.
Rückmeldung 5 Tage später: Klientin erzählte stolz, dass sie selbst eine Spinne aus dem Haus getragen habe. Später erfuhr ich: sie hat sich dabei mit ihr unterhalten... Mit herzlichen Grüßen aus Maintal von Cynthia C. Doll www.wissen-ueber-trauma-ist-heilsam.de |
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Artikel von Rob Nelson, Juli 2010, veröffentlicht auf www.eftuniverse.com Übersetzung von Gisela Kissing, EFT-Expertin, EFT-ADV Letzte Woche hatte ich Gelegenheit meiner Intuition zu folgen und während der Sitzung neues Terrain auszuprobieren. Ich war mit dem Ergebnis sehr zufrieden und wünsche mir, dass diese Erfahrung auch anderen hilft. „Joan“, die von ihrem Akupunkteur zu mir geschickt wurde, hatte eine sehr schmerzhafte und bittere Scheidung hinter sich. Sie litt unter so großer Negativität, Wut und Verbitterung, dass sie ständig durcheinander war, und die Gefahr für sie bestand ihren Job zu verlieren, zudem hatte sie ihre beste Freundin soeben verlassen. Es stellte sich heraus, dass ihr Ehemann bereits 12 Jahre lang drogenabhängig war und das erfolgreich über Jahre verheimlicht hatte. „Jim“ hatte immer mehr Geheimnisse vor ihr und distanzierte sich immer weiter von ihr und den Kindern. Außerdem wurde er ihr gegenüber verbal immer ausfallender. Eines Tages entdeckte sie, dass er es fertig gebracht hatte, $230,000 ihres gemeinsamen Vermögens durchgebracht zu haben, offensichtlich für Drogen, und wie sich später herausstellte auch für teure Prostituierte. Dann fand sie heraus, dass er sie jahrelang betrogen hatte. Als sie dann endlich die Scheidung einreichte, stritt er alles ab und brachte sie dazu, die $40,000 für die Scheidungskosten zu bezahlen. Hinzu kam noch, dass an dem Tag, als sie die Scheidung einreichte, ihre Mutter ganz unerwartet verstarb! Während der ersten fünf Beratungen konnten wir ihre Verbitterung, Verletzung und Wut fast ganz auflösen. Außerdem klopften wir erfolgreich ihre unverarbeitete Trauer um den Tod ihrer Mutter und die damit verbundenen intensive Gefühle von Schuld, Zurückweisung und Verlassensein. Joan wurde bald wieder die Alte, mit ihrem Sinn für Humor, und war die meiste Zeit in der Lage, der Vergangenheit den Rücken zu kehren und sich ein neues Leben aufzubauen. Unglücklicherweise musste sie jeden Monat mit ihrem sehr feindseligen Ex das Thema Unterhaltszahlung für die Kinder verhandeln. Er zeigte sich sehr kleinlich wenn es um Pfennigbeträge ging, schob ihr die ganze Schuld für seine Probleme zu und attackierte sie verbal, sowohl am Telefon als auch mit bösen Briefen. Trotz des Fortschrittes, den sie mit Hilfe des Klopfens erreicht hatte, fühlte sie sich diesen Attacken gegenüber verletzlich und jeden Monat neu traumatisiert. Etwa ein Jahr nach unserer ersten Sitzung kam Joan zurück mit dem starken Wunsch, ihn ein für alle Mal aus ihrem Leben zu streichen. Nachdem wir sehr erfolgreich ein Thema aus der jüngsten Zeit geklopft hatten, kam mir die Idee, surrogat, also stellvertretend für Jim, ihren Ex zu klopfen. Zunächst war sie entsetzt. Es widerstrebte ihr zunächst sehr es zu versuchen und ich musste sie irgendwie dazu überreden. Letztlich vertraute sie mir und ich vertraute meiner Intuition. Am Anfang bat ich sie, sich ihren Mann kurz nach ihrer Hochzeit vorzustellen, als die Dinge noch gut zwischen ihnen waren. Sie sagte, sie hätte ein klares Bild von ihm vor Augen. Dann führte ich sie durch eine sehr sehr lange Klopfrunde, bei der wir auch den Kopf und, die inneren und äußeren Handgelenke klopften. Ich glaube, wir klopften auch die Punkte an den Beinen: Obwohl ich, Jim, meine Ex Joan absolut hasse, und sie für alles verantwortlich mache, und ihr nur Schlechtes wünsche, akzeptiere ich mich voll und ganz. Obwohl ich in einer dunklen Wolke von Negativität, Ärger, Wut und Hass für Joan lebe, und es alles ihre Schuld ist, auch dass ich angefangen habe Drogen zu nehmen, ... Obwohl ich Joan hasse, und alles ihre Schuld ist und es mir in meiner dunklen negativen Wolke ganz miserabel geht, ... Dann benutzten wir die folgenden Erinnerungssätze: Ich hasse Joan. Es ist alles ihre Schuld. Ich will dass sie leidet. Ich bin in dieser dunklen Wolke gefangen. Ich bin so verärgert und verbittert. Ich mache sie für alles verantwortlich. Sie ist ein vollkommenes Miststück und ich hasse sie. Sie hat mich bei meiner Familie verraten. Ich wünschte sie wäre tot. Ich bin so verbittert und verloren. Die Runde nahm kein Ende. Es gab Momente, wo Joan signifikante Veränderungen zu erleben schien, die mit Keuchen, Stöhnen und Ausrufen einhergingen. Für sie war es offensichtlich tiefgreifend, und als wir darüber sprachen, erzählte sie mir, sie hätte eine „Erfahrung“ gehabt. Sie sagte, dass sie so etwas wie eine Erscheinung hatte sobald wir anfingen, die Sätze zu formulieren. Sie nahm alles im Zimmer viel stärker wahr, so als ob von allem ein intensives strahlendes Licht ausgehe. Für sie war es eine spirituelle Erfahrung, jedoch nichts, was sie vorher schon mal so stark erlebt habe. Ich konnte damit nichts anfangen, aber als Joan das nächste Mal zu ihrer Sitzung kam, strahlte sie. Unsere letzte Beratung hatte zum Monatsende stattgefunden, so dass in der Zwischenzeit ihre monatliche Unterhaltsdebatte mit ihrem Ex stattgefunden hatte. Das erste Mal in zwei Jahren bezahlte er einfach den Geldbetrag den sie haben wollte, ohne böse Bemerkungen oder verärgerte Telefonate. Für mich hörte sich das nicht nach etwas besonderem an, doch für Joan war es ein überwältigender Beweis ihres Erfolges. Sie war verzückt und hatte in der Zwischenzeit zu Hause noch weiter stellvertretend geklopft. Ob ihr Ex sich nun durch unsere Session verändert hatte oder nicht, Joan selber öffnete sich und kam ihrem Ziel viel näher. Seit diesem unerwarteten Erfolg habe ich stellvertretendes Klopfen noch bei anderen meiner „Beziehungs-Klienten“ angewendet. Ich bin so dankbar, dass dieses wunderbare Heilungswunder EFT der Welt zur Verfügung steht. Rob Nelson |
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Von unserem Mitglied Cynthia Doll Die Heilpraktikerin und Diplompädagogin Cynthia Doll arbeitet viel mit traumatisierten Klient/innen. Sie hat sich den Film angeschaut und ist begeistert: Am 05. Juni diesen Jahres ist nach langer Ankündigungszeit endlich die Film-Dokumentation „OPERATION: Emotional Freedom, the ANSWER For some the war is over, but the battles never end!“ erschienen, leider ist sie bisher nur in englisch verfügbar. In ihr wird gezeigt, wie Betroffene von PTBS (Posttraumatisches Belastungssyndrom) im Rahmen eines 5-tägigen Projekts in San Francisco mit EFT behandelt werden. In der Dokumentation kommen ausführlich die Betroffenen sowie Familienangehörige vor, während und einige Monate nach den Behandlungen zu Wort. Der Film enthält als Beigabe ein langes Interview mit Gary Craig, dem Begründer der Methode, in dem er Informationen zur Methode selbst und zur Entstehungsgeschichte des dokumentierten Projekts gibt. |
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Von Timothy J. Hayes, Psy. D. übersetzt von Dipl. Päd. Gisela Kissing, EFT-Expertin, EFT-ADV Ich bin Psychologe und habe seit zwei Jahren EFT mit großem Erfolg eingesetzt, und ich zeige es all meinen Klienten, die es lernen wollen. Vor kurzem habe ich einen Vortrag von Dr. Michael Ryce zum Thema - Warum passiert mir das schon wieder - gehört? In diesem Vortrag schlägt Dr. Ryce vor, eine Liste mit drei Rubriken anzulegen, um den eigenen Wachstumsprozess zu beschleunigen. In der ersten Spalte stehen die Namen all derjenigen, die dich in irgendeiner Weise verletzt haben. Dann trage in die nächste Spalte ein, was sie dir getan haben, dass dich so verletzt hat. In die dritte Spalte trage deine Ratschläge ein, die du der Person geben möchtest. Wenn du mit den drei Spalten fertig bist, gehe zur ersten zurück und streiche alle Namen durch und ersetze sie durch deinen eigenen Namen. Danach folge selber den Ratschlägen, die deiner Meinung nach die anderen beherzigen sollten. Vor kurzem hatte ich einen Klienten, der sich tagelang über einen anderen Menschen geärgert hatte. Nachdem wir die Situation diskutiert hatten, klopften wir und hatten nur begrenzt Erfolg damit. Ich schlug vor, dass er genau herausfinden sollte, was diese andere Person denn getan hatte, was so störend für ihn war. Mein Klient stellte fest, dass ihn gestört hatte, dass die andere Person so „ungeduldig“ war. Ich bat meinen Klienten, sich eine Situation in seinem Leben vorzustellen, in der er sich ebenfalls sehr ungeduldig verhalten hat. Er war schockiert über meine Bitte, bemerkte jedoch recht schnell, dass es in seiner Arbeit tatsächlich ein auffälliges, wiederkehrendes Muster gab, bei dem er sich immer sehr ungeduldig zeigte, worüber er selbst betroffen war. Ich ließ ihn klopfen: Obwohl ich so ungeduldig auf der Arbeit bin, .... und nach zwei Runden Klopfen sank sein Stresswert auf 0. Als er sich dann die andere Person noch einmal vorstellen sollte, dessen Verhalten ihn so gestört hatte, gab es keine negativen Emotionen mehr gegenüber der Person oder dem Ereignis, dass ihn tagelang so mitgenommen hatte. Dieser Prozess hilft mir ausdrücklich zu erkennen, dass jedes Gefühl, das ich habe etwas ist, dass ich selbst kreiere und dass die verschiedenen Menschen und Situationen über die ich mich ärgere, einfach mit dem ungelösten Problem in mir resonieren. Es ist nicht die andere Person oder Situation, die mich verletzt, ärgert, traurig macht oder beschimpft. Die andere Person oder Situation ist einfach nur ein Stimulus, der diese emotionalen Energien und Gedanken in mir auslöst. Dies hat schon mehrfach funktioniert und ich bin davon überzeugt, dass auf diese Weise schnellere und komplettere Resultate erzielt werden, als wenn ich nur das ärgerliche Gefühl klopfe, wenn ich an die Situation oder etwas, was mir ein anderer angetan hat, denke. Wenn ich die Aktion in einem anderen identifiziere, und dann mit etwas verbinde, was ich selbst getan habe, oder gerade tue, worauf ich nicht besonders stolz bin, habe ich durch die Erinnerung oder das Gefühl in mir einen direkten Kontakt zum Problem, das ich loslassen möchte oder auflösen will. Dieser Prozess hat sich in meiner Praxis bewährt und stets mehrere Klopfrunden gespart, und in einem Fall sogar die Lösung für einen Klienten bedeutet, der hoffnungslos in seinem Problem steckengeblieben war. Danke fürs Lesen Timothy J. Hayes |
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